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Rezension: Ein Licht in dunkler Nacht

In dem Szenario „Ein Licht in dunkler Nacht“ wird den Abenteurern die Möglichkeit geboten an einem Wintersonnenwendfest, in einem selenischen Dorf am nördlichen Rand des Kaiserreichs, teilzunehmen.
Während des Festes können die Abenteurer die Bewohner des Dorfes näher kennenlernen und verschiedenen Spielen, Tänzen und dem Essen beiwohnen. Die Dorfbewohner feiern die ganze Nacht hindurch, um die Furcht vor der längsten Nacht zu bekämpfen und tragen mit kleinen Lampen und Zaubern das letzte Licht des alten Tages in den neuen hinein.
In der Nacht treffen die Abenteurer auf „die Heimsuchung“, einen weiteren Brauch des Wintersonnenwendfestes. Entstanden aus den in früheren Zeiten durchaus realen Bedrohungen durch andersweltliche Kreaturen, symbolisiert die Heimsuchung das, wovor man sich nachts fürchtet. Die Unholde heulen, zischen, grollen und spielen den ein oder anderen Streich. Denn es gilt eine stillschweigende Vereinbarung: Was in dieser Nacht geschieht und nicht die Grenzen eines Streichs überschreitet, wird am nächsten Tag „den Feen“ zugeschoben.
Doch in dieser Nacht gibt es einen gefährlichen Übergriff auf einen Bauern und die Abenteurer werden zu den Aufklärern dieses Angriffes.

KaiserreichSelenia
Dieses offizielle Szenario (zu finden unter: http://splittermond.de/bibliothek/downloads/) habe ich für einen kurzen Splittermond-Einschub in meinem Silvesterurlaub, den ich mit meiner PnP-Runde verbrachte, genutzt.
Anfangs stand ich den recht knapp gehaltenen Beschreibungen und fehlenden Fertigkeitsproben skeptisch gegenüber. In meiner Vorbereitungsphase merkte ich jedoch, dass die enthaltenen Ausführungen und Beschreibungen vollkommen ausreichend sind und meiner Fantasie genügend Denkanstöße für ein belebtes Dorf und die Szenerie boten.
Nachdem sich in meinem Kopf die Umgebung der Abenteurer immer mehr zusammensetzte, ließen sich auch die Fertigkeitsproben und Schwierigkeiten einfach und intuitiv festlegen. Nur bei der Bestimmung des Verletzungsgrads von Bauer Aleno kam ich kurz ins Stolpern. An dieser Stelle hätte ich eine Angabe hilfreich gefunden.
Das heraussuchen einiger selenischer Namen, „Partyspielchen“ und stimmiger Musik beendete meine Vorbereitungen.

Mit vier Spielern (Zwerg als Priester der Kashrok – Archetyp; Mensch als Protector – Archetyp; Gnom als Heiler; Mensch als magischer Unterhändler) startete ich in dieses winterliche Szenario. Die offene Gestaltung, welche mir zu Anfang noch schwer im Magen lag, gefiel mir im Laufe des Szenarios immer besser. Ich konnte den Abenteurern zugeschnittenes Rollenspiel bieten und die Abenteurer selbst konnten ihre eigenen Ideen umsetzen.

Dann kamen wir zu der Schlüsselszene: Der Aufklärung des Übergriffes auf Bauer Aleno.
Und zu einem Punkt, zu dem ich mir bei der Vorbereitung irgendwie keine Gedanken gemacht hatte. Kennen die Abenteurer Lichtwesen? Beziehungsweise, können Sie wissen was es für ein Feenwesen ist?
Da die magische Unterhändlerin in der Arkane Kunde-Probe, mit Zuhilfenahme eines Zaubers, eine so hohe Punktzahl erzielte, entschied ich mich kurzerhand dafür und gab ihr den Hinweis auf das Feenwesen. Unser Gnom jedoch patze in diesem Wurf und wurde mit Ahnungslosigkeit gestraft ;) Daraus resultierte, dass der Gnom der Meinung war „ein besonders großes Glühwürmchen“ vor der Nase zu haben.
Schließlich gelang es den Abenteurern mit dem Wesen eine friedliche Einigung zu erzielen und es in seine Welt zurück zu geleiten. Hierzu hätte ich mir noch ein paar mehr Informationen gewünscht, da das Feenwesen auch nicht genau zu wissen scheint wie es ins Diesseits gekommen ist, geschweige denn wie es zurückkommt. Jedoch dann im Morgengrauen irgendwie in seine Domäne zurückkehrt.

Ich persönlich und so war auch die allgemeine Meinung am Spieltisch, fand das Szenario „Ein Licht in dunkler Nacht“ wirklich schön gemacht. Es ist für einen kurzweiligen Ausflug nach Lorakis sehr zu empfehlen.
Durch seine offene Gestaltung kann ich mir gut vorstellen, dass es auch in ein anderes Abenteurer eingebaut oder noch um weitere Ereignisse ausgebaut werden kann.
Wir haben gute drei Stunden mit diesem Szenario in Lorakis verbracht und dabei viel Spielspaß gehabt.

Abschließend möchte ich euch den Schlusssatz unseres Gnoms nicht vorenthalten. Denn nach dem Patzer um das Feenwesen und die ersten Vermutungen, dass die Verletzungen des Bauern von einem Varg stammen könnten, schlossen wir das Szenario mit den Worten „Jetzt müssen wir nur noch den Varg finden!“.

Keshka

Rezension: Spielleiterschirm

In der ersten Hälfte des letzten Monats ist der Spielleiterschirm von Splittermond erschienen.
Der Spielleiterschirm besteht aus vier stabilen Hartkarton-Seiten, die im Querformat angelegt wurden.
Auf der äußeren Seite sind verschiedene vollfarbige Aquarelllandschaften aus Lorakis abgebildet. Die Innenseite gibt einen Überblick über die wichtigsten Allgemeinen-, Kampf- und Magieregeln.
Zusätzlich gibt es ein NSC Begleitheft, mit generischen Charakteren wie z.B. Barbar, Jäger oder Pirat. Außerdem werden viele berühmte Persönlichkeiten aus Lorakis vorgestellt und auf einem Portrait abgebildet. Das Begleitheft ist mit vielen Zeichnungen versehen und wie die Regelwerke vollfarbig.
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Für den offiziellen Preis von 24,95 EUR im Uhrwerks-Verlag Shop ist der Spielleiterschirm von Splittermond ein echter Hingucker auf dem Tisch. Mir hat er bisher, als praktische Gedankenstütze, gute Dienste erwiesen.

Einen großen Pluspunkt erhält bei mir die Wahl des Querformats. Da ich kein Riese bin, freue ich mich über den Tisch blicken zu können, denn dort liegen schließlich die Tickleiste und der ein oder andere Knabberkram ;)
Natürlich kann es, durch die niedrigere Höhe, passieren, dass Spieler die direkt vor dem Spielleiterschirm sitzen mal darüber luren. Aber mal ganz ehrlich, was kann schon groß dabei passieren? Schließlich erleben wir ein gemeinsames Abenteuer.
Die Wahl des Querformats führt natürlich zu einer etwas wuchtigeren Größe des Schirmes, welche sich an einem kleineren Tisch zu einem Nachteil entwickeln könnte. Es ist zwar durchaus möglich zwei Seiten des Schirmes einzuklappen, so dass die Größe auf die Hälfte minimiert wird, jedoch gehen dann die Informationen auf der Innenseite verloren. Der Tisch sollte also im Optimalfall genügend Platz für das komplette Aufstellen bieten.

Das Material des Spielleiterschirmes fühlt sich stabil und robust an. Was von Vorteil ist, denn oftmals wird nicht nur an einem Standort gespielt, sondern sämtliches Material hin und her getragen. Leider gibt es an dieser Stelle, von mir, einen kleinen Minuspunkt, denn schon nach knapp einem halben Monat sind die Kanten, im Falz von außen, knautschig und nicht mehr so schön anzusehen. Da dies aber dem eigentlichen Zweck des Spielleiterschirms keinen großen Abbruch tut, ist dies wirklich nur ein Mini-Minuspunkt.

Die hellblau hinterlegten Aquarellzeichnungen auf der Außenseite sind für mich das heimliche Highlight des Spielleiterschirms. Kurzzeitig war ich traurig, dass ich die schönen Bilder kaum sehen werde. Ich finde sie wirklich gelungen, denn sie präsentieren die Vielfalt Lorakis und laden zum träumen ein.

Die Innenseite hat mich beim ersten darauf schauen ziemlich verwirrt, viele Tabellen und Zahlen auf kleinstem Raum aneinander gefügt. Doch nach den ersten Einsätzen des Spielleiterschirms habe ich mich zurecht gefunden und bin mit der Auswahl zufrieden.
Wirklich praktisch finde ich die Seitenzahlen, die bei jedem Punkt notiert sind. So kann man schnell die richtige Stelle im Grundregelwerk aufschlagen und noch einmal genauer nachlesen, falls etwas unklar sein sollte.
Mir persönlich fehlt ein freier Platz, auf der Innenseite des Spielleiterschirms, wo man eigene Notizen, z.B. in Form eines Klebezettels, anbringen kann ohne irgendwelche Informationen zu verdecken. Aber dank der Größe des Spielleieterschirms ist ja genug Platz für eine Zettelwirtschaft dahinter ;)

Das NSC Begleitheft konnte ich noch nicht in der Praxis testen und kann daher nicht sagen, ob die vorhanden Charakter sinnvoll sind oder ob etwas fehlt. Allerdings habe ich mich auf Anhieb gut zurecht gefunden, da der Aufbau und das Layout den Regelwerken angepasst ist.
Besonders freue ich mich über die vollfarbigen Bilder. Die kann man sicherlich noch für das ein oder andere Handout nutzen.
Was mir allerdings auf den ersten Blick fehlt, ist eine kurze Liste mit Namen aus verschiedene Regionen und eine Liste mit Gegenständen die häufig beim Händler erworben werden. Wobei man zweites sehr ausführlich im Grundregelwerk nachschlagen kann und daher auch kein großer Malus ist.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Spielleiterschirm von Splittermond. Er ist eine wirklich gute Erinnerungsstütze und macht Lust auf viele weitere Abenteuer in den Ländern von Lorakis.

Keshka

Rezension: Der Fluch der Hexenkönigin

Sindars Meinung zu “Der Fluch der Hexenkönigin”. Vielen Dank für diese Gastrezension!

Vorab: Noch bin ich nicht dazu gekommen das Ding zu leiten (das kommt hoffentlich in den nächsten paar Wochen), daher habe ich meine Weisheit nur vom Lesen.

Der-Fluch-der-Hexenkönigin

 Das Abenteuer beginnt damit, dass die Abenteurer in Harreburg einem Wahrheitssucher aus Ioria, namens Corino, über den Weg laufen. Der hat ein Problem: Es gab eine der sehr seltenen, ungefragten Prophezeiungen des Orakels in Ioria über ein Kind, das irgendwann einmal für Wirbel sorgen soll. Es gibt eine Verbindung zu einem Fluch, den die Göttin Hekaria ausgesprochen hat, als das derzeitige Königshaus in Midstad die Macht übernahm. Corina will das Kind finden und dafür sorgen, dass es seine Bestimmung erfüllen kann. Der König von Midstad ist bestrebt, dieses Kind in die Hände zu bekommen – er versteht den Fluch in Verbindung mit der Prophezeiung so, dass es einen Machtwechsel geben wird. Auch der Kult der Iosaria bekommt die Prophezeihung mit und macht sich die Sorgen des Königs zu Nutze: Der Kultist Radek überzeugt den König, dass er das Kind dem König ausliefern will, und sichert sich so des Königs Unterstützung. Das ist die Lage, als Corino die Abenteurer bittet, ihm bei der Suche nach dem Kind zu helfen. Er will die eine Seite der Hauptstraße absuchen, die Abenteurer sollen die andereSeite übernehmen.
Natürlich ist das Kind auf der Seite, die die Abenteurer absuchen. Radek ist auch schon da. Je nachdem, wie sich die Abenteurer jetzt anstellen, bekommen entweder sie oder Radek das Kind in die Hände. Als die Abenteurer den vereinbarten Treffpunkt mit Corino aufsuchen, finden sie ihn tot auf – Radek hat ihn kurzerhand aufknüpfen lassen. Der Abenteurer Aufgabe ist es jetzt, dafür zu sorgen, dass das Kind seine Bestimmung erfüllen kann – und auswählen kann, ob es das gemäß Hekaria oder gemäß Iosaris tun will. Radeks Ziel ist es, sicherzustellen, dass der Iosaris-Weg beschritten wird. Der Weg nach Ioria und von dort auf den Orakelpfad bis zum Bestimmungsort wird dann zum Wettrennen (oder schon eher Fangen-Spiel): In wessen Händen ist das Kind, wenn es seinen Bestimmungsort erreicht? Das Abenteuer sieht hier Stränge für beide Fälle vor. Außerdem hat der Orakelpfad ein paar recht originelle Hindernisse eingebaut – sein Hüter ist nicht glücklich damit, den Weg zu diesem Bestimmungsort bereitstellen zu müssen.

Der Stoff dieses Abenteuers ist alles andere als neu: Ein Auserwählter muss seiner Bestimmung zugeführt werden, gegen den Widerstand böser Mächte. Es sieht auch ziemlich nach Railraoding aus; für manche mag es das sein, ich für mein Teil halte es eher für ein plausibles Ereignis in einer Welt, in der Götter tatsächlich existieren und persönlich in das Weltgeschehen eingreifen können. Tatsächlich ist das Abenteuer für seinen Typ sogar recht frei, denn beide Stränge werden behandelt, je nachdem in wessen Händen das Kind jeweils ist (und regelmäßige Wechsel machen kein großes Problem). Auch für manche, mir abwegig erscheinende Spielerentscheidung werden Möglichkeiten angerissen, wohin diese führen . Ein Beispiel: Bei Corinos Leiche finden die Abenteurer einen Hinweis auf einen hilfreichen NSC; allerdings ist sie eine Hexe, was in Midstad nichts anderes bedeutet, als eine magiewirkende Hekaria-Anhängerin. Für den Fall, dass die Abenteurer so jemandem nicht vertrauen wollen, stehen auch Angaben darin, wie sie trotzdem vorankommen können. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Corino besteht laut Abenteuer darauf, seine Seite der Straße alleine abzusuchen. Aus Spielersicht erscheint mir das wenig sinnvoll, zwei etwa gleich große Gruppen erscheinen mir offensichtlich besser, wie Corino feststellen muss… An der Stelle bin ich mir unsicher, wie ich mit Abenteurern umgehen soll, die darauf bestehen, ihn zu begleiten.

Bei einer ganzen Reihe wichtiger NSCs wird nicht viel mehr als ihre Möglichkeiten, allgemeine Gesinnung und grobe Handlungsmuster vorgegeben; ein weiterer Punkt, in dem ich das Abenteuer als recht frei empfinde. Übrigens haben die Splittermond-Autoren irgendwo (ich weiß leider nicht mehr, wo) ausdrücklich gesagt, dass zukünftige Veröffentlichungen beide möglichen Ausgänge des Abenteuers berücksichtigen werden. Anders ausgedrückt, es kann sich jeder, der das Abenteuer gespielt hat, an diesen bedienen, egal welche Wahl das Kind getroffen hat (oder für es getroffen wurde). Das finde ich stark!
An ein paar Stellen kann “Der Fluch der Hexenkönigin” nicht verleugnen, dass es älter ist als die Regeln. Am letzten Hindernis auf dem Orakelpfad nutzt das Abenteuer ausdrücklich eigene Bewegungsregeln, anstatt derjenigen im Regelwerk – laut Autor deswegen, weil die Letzteren noch in Arbeit waren, als das Abenteuer fertiggestellt werden musste. Das macht nichts, denn sie funktionieren an der Stelle, und in einer Feenwelt kann eh alles ganz anders funktionieren als auf Lorakis, nicht wahr? Auch der wichtigste NSC-Zauber passt nicht ohne Weiteres in das splittermondsche Spruchschema. Auch das macht nicht viel, weil er weder überpowert wirkt, noch die genaue Mechanik in dem Abenteuer eine Rolle spielt, deswegen kann an der Letzteren noch geschraubt werden, ohne das Widersprüche entstehen.

Was halte ich nun davon? Vom Lesen her gefällt es mir sehr gut. Ich habe das Gefühl, alle Informationen zu haben, die ich brauche (ob das stimmt, werde ich herausfinden, wenn wir es spielen), der Stoff gefällt mir, und die Spieler haben in ihrem Vorgehen mehr Freiheit, als ich das von Kaufabenteuern gewöhnt bin. Hier greift auch wieder der Punkt “alle Informationen vorhanden”! Gerade auf dem Orakelpfad sind ein paar sehr originelle Ideen verarbeitet, die dem Abenteuer Farbe verleihen, bzw. sie herausnehmen – Stichwort Farbfrösche, und mehr wird hier nicht verraten!

Wer sich damit abfinden kann, so einen Standard-“Bring den Gegenstand / die Person zum Ziel”-Auftrag zu erfüllen, wird an dem Abenteuer sehr wahrscheinlich seine Freude haben. Wen so etwas bereits abschreckt, wird nichts damit anfangen können.

In eigener Sache: Viel Streß

Wie gerade (wenn auch etwas unfreundlich ;-) ) darauf hingewiesen wurde passiert hier leider momentan ziemlich wenig.

Das hat mehrere Gründe:

1. Schreibe ich gerade meine Seminararbeit. Die ist ziemlich wichtig, da sie knapp 10% der Note für mein Staatsexamen ausmacht. Und bei Juristen ist das Staatsexamen nun mal ziemlich wichtig. Parallel arbeite ich halt auch noch und ich habe eine Fernbeziehung nach Frankfurt. Soll heißen: Dieses Blog ist in der Priorität gerade ziemlich weit unten angesiedelt.

2. Hatte ich gehofft, dass sich noch ein paar Leute finden, die mit mir hier schreiben. Leider ist das bis jetzt noch nicht passiert und wie ich unter 1. dargestellt habe, ist meine Zeit momentan leider arg begrenzt. Eine Rezension des Splittermond-Grundregelwerks wird aber auf jeden Fall im September erscheinen.

3. Spiele ich momentan selbst Splittermond. Da ich mich nicht spoilern möchte wird es deshalb erst dann Rezensionen von Abenteuern geben, nachdem ich die Abenteuer selbst gespielt habe. Aktuell spielen wir gerade “Der Fluch der Hexenkönigin”, da werden wir aber wahrscheinlich erst Anfang November mit fertig.

Der Splitterträger ist keineswegs tot, auch wenn es mich zugegeben schon nervt, dass ich mich hier rechtfertigen muss. Aber er hat halt momentan nicht die höchste Priorität und das wird sich leider auch die nächsten Monate(mindestens bis zum Ende meines Studiums im Februar) auch nicht ändern.

Alternativ könnt ihr natürlich gerne hier mitarbeiten. Es ist überhaupt kein Problem Redaktionsaccounts freizuschalten und andere Leute schreiben zu lassen.

Splittermond Grundregelwerk ist erschienen – und jetzt?

Wie sicherlich viele von euch schon mitbekommen haben ist das Grundregelwerk von Splittermond endlich erschienen. Mir selbst wurde das wunderschöne Exempler der limitierten Edition gestern zugestellt und bislang gefällt mir das alles schon extrem gut. Die Stimmung im Forum ist auch bislang sehr positiv. Negative Eindrücke habe ich zumindest bislang noch nicht mitbekommen. Ein ausführlicher Test wird von mir wohl im Laufe der nächsten Woche erscheinen. Aber bitte nicht drauf festnageln, die Klausurenphase steht vor der Tür ;).

Viele von euch werden sich jetzt aber fragen, was sie mit dem Grundregelwerk anfangen können. Nicht jede/r von uns kann Abenteuer en masse aus dem Ärmel schütteln, weshalb viele lieber vorgefertigte Abenteuer spielen. Hierzu ein paar Empfehlungen von meiner Seite: (Continued)

Splittermond Weltenband gewinnt den deutschen Rollenspielpreis 2014

Am Wochenende wurde auf der Nordcon der deutsche Rollenspielpreis 2014 vergeben. Und siehe da: Der Weltenband von Splittermond hat tatsächlich den Preis in der Kategorie “Zubehör” gewonnen.

Ein dickes Glückwunsch von mir an dieser Seite an den Uhrwerk-Verlag. Ich selbst habe dem Weltenband damals mutige 10 von 10 Punkten geben und wurde dafür zumindest nicht nur gelohnt. In den Kommentaren ist dereinst das Wort Splitterperser gefallen. Aber offenbar war ich nicht der Einzige, dem das Werk gut gefallen hat und so hat sich das Buch sicherlich zu recht durchgesetzt. Und da nicht nur ich das sehe möchte ich euch gleich diesen amüsanten Artikel von De Malspöler ans Herz legen, der sich über den Sieg von Splittermond auch sichtlich freut. (Continued)

[Karneval der Rollenspielblogs]: Neue Version – was nun?

Jeden Monat veranstaltet der Rollenspielblog-Crawler RSP-Blogs ein Karneval der Rollenspielblogs, das sich jeweils um ein spezifisches Thema dreht. Thema des aktuellen Monats ist “Neue Version – was nun?”.

Nun ist Splittermond noch nicht einmal in der ersten Version erschienen und ich müsste schon die NDA von Uhrwerk verletzen um über den Sprung vom Betaregelwerk zum Grundregelwerk zu sprechen, abgesehen davon, dass ich das Grundregelwerk selbst noch nicht kenne. Trotzdem möchte ich hier allgemein etwas zum Versionswechsel schreiben, da ich ebenso wie die meisten Rollenspieler schon mehrere miterlebt habe und es einfach sehr viel gibt, was man dazu schreiben kann.

Neue Version – was ist das eigentlich?

Erstmal möchte ich mich mit der Frage beschäftigen, was eine neue Version eigentlich auszeichnet. Also abgesehen davon, dass sich [Rollenspiel X] nun [Rollenspiel X Version 2] nennt.

Grundsätzlich gibt es drei Ansätze für eine neue Version: (Continued)

Splittermond Systemvorstellung bei Orkenspalter – Gruppensuche im Wiki

Die Kollegen von Orkenspalter haben ein sehr sehenswertes Video zu Splittermond gemacht. Neben einen neuen Artworks gibt es viele interessante Infos zum System. Alles in allem also ein sehr sehenswertes Video:

Und da das System bald losgeht gibt es im (inoffiziellen) Wiki auch eine Gruppensuche. Wer also noch Spieler (oder eine Gruppe) sucht ist da bestens aufgehoben.

Splittermond-Grundregelwerk: Erscheinungstermin steht fest – erste Regionalbeschreibung kommt kostenlos

Wie heute auf Splittermond.de zu erfahren ist erscheint das Grundregelwerk am 26. Juni. An diesem Tag werden sowohl die limitierte Edition, als auch die normale Version verschickt. Die Bücher für den Handel werden zeitgleich raus gehen. Das kostenlose PDF des Grundregelwerkes wird eine Woche später erscheinen um den Käufern einen kleinen Wissensvorsprung zu geben.

Nebenbei wurde auch noch die erste Regionalbeschreibung veröffentlicht. Die Einsteigerregion “Arwinger Mark”, in der schon das Abenteuer des ersten Schnellstarters spielte wird als kostenloses PDF veröffentlicht. Ursprünglich sollte die Region bereits im Grundregelwerk behandelt werden, jedoch ist der Band durch den Beta-Test deutlich angeschwollen, weshalb die Beschreibung der Mark in ein eigenes PDF ausgelagert wird, das zeitnah zum Grundregelwerk veröffentlicht werden soll. Neben einer Beschreinung der Gegend wird es in dem PDF auch ein paar Abenteuer und Szenarien geben um neue Gruppen mit genug Material zu versorgen.

Auch das erste “richtige” Kaufabenteuer “Der Fluch der Hexenkönigin” geht damit voraussichtlich in den Endspurt und wird wohl im Laufe des Juli erscheinen.

Splittermond Grundregelwerk im Endspurt, PDF kostenlos

Nach dem Erscheinen des Weltenbandes wurde es wieder etwas stiller um Splittermond(und noch stiller um den Splitterträger. Mea culpa ;) ). Doch auch das Grundregelwerk befindet sich endlich im Endspurt und wird voraussichtlich im Juni erscheinen. Im Forum gab es bereits ein erstes Bild des fertigen Layouts.

Sehr erfreunlich dabei: Das PDF zum GRW wird kostenlos zum download freigegeben. Das finde ich aus mehreren Gründen gut, unter anderem um einen niedrigschwelligen Einstieg zu bieten und zum anderen weil so alle Spieler eine Runde Zugriff auf die Regeln haben. Gerade da alle Charaktere magisch begabt sein können finde ich das eine sehr lobenswerte Entwickelung.

Hier geht es voraussichtlich mit dem Test des Grundregelwerks weiter, wobei ich immer noch darauf hinweisen möchte, dass ich noch ein paar Interessierte suche, die auch Lust haben Rezensionen und Berichte zu schreiben, da ich das alleine gerade während des Semesters kaum schaffen werde.

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