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Noch ein paar Zeilen zum Weltband

Dann möchte ich mich auch mal an einer Bewertung des Weltbandes versuchen. Ich schreibe an dieser Stelle aber keine klassische Rezension, die hat Alagos bereits sehr anschaulich verfasst, und auch auf Bobas:T: Time kann man sich einen fundierten Überblick über die im Buch behandelten Regionen und Kulturen verschaffen. Ich gehe daher gleich konkret auf die Dinge ein, die mir persönlich (!) gefallen bzw. nicht so gut gefallen haben. Ich beginne mal mit dem

CONTRA

 

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Splittermond Weltenband als PDF und erstes Abenteuer erhältlich

Heute gingen die ersten beiden Splittermond PDFs an den Start. Sowohl der Weltenband, als auch das Abenteuer “Türme im Eis” kann man nun auch als elektronische Version im Uhrwerk-Shop kaufen.

Das Weltenband PDF kostet mit 19,95€ etwa halb so viel wie die gedruckte Version, die nicht limitiert 39,95€ kostet.

Türme im Eis ist ein Conabenteuer, das auf der Heinzcon verkauft wurde. Die letzten 28 Exemplare können nun für 9,95€ gekauft werden. Das Abenteuer gibt es kostenlos als PDF auf der Website von Splittermond. Betatester bekommen das Abenteuer kostenlos zugeschickt.

Das Grundregelwerk von Splittermond wird voraussichtlich Ende April/Anfang Mai 2014 erscheinen.

Splittermond: Was passiert momentan? Teil 2

Der Splittermond Weltenband ist jetzt seit einiger Zeit veröffentlicht und natürlich kam es zu größeren Diskussionen und vielen Ideen rund um die Welt von Splittermond. Mit diesem Artikel möchte ich euch einige Lichtblicke zeigen:

  • Der Zeichenwettbewerb in der GEOlino ist zuende gegangen. Die dabei entstandenen Monster können sich sehen lassen.
  • Der Schnellstarter hat ein Update bekommen.
  • Eboreus hat einen längeren Artikel gepostet bei dem er die Idee für eine Kampagne in Zwingard vorstellt. Wer eine einfach umzusetzende Kampagnenidee sucht ist dort sehr gut aufgehoben.
  • Es gibt eine Fehlersammlung, bei der sich die Redakteure aktiv beteiligen.
  • Eine Diskussion zu Salpeter und Schießpulver in Selenia
  • Ich habe einen Thread zu eventuellen lorakischen Sprichwörtern gestartet. Da sind einige tolle Ideen bei rumgekommen.
  • Im Abstimmungsthread hat der Weltenband aktuell eine Wertung im Schulnotenbereich(1-5) von 1,65.
  • Das Splitterwiki wird so langsam befüllt. Wer aktiv werden möchte und nicht weiß was für Seiten noch gebraucht werden wird hier fündig.
  • Es gibt eine neue Rezension des Weltenbandes.
  • Auch bei Tanelorn wird der Weltenband diskutiert.
  • Bei Orkenspalter.tv gibt es weitere Workshops zu begutachten.

Sollten euch noch weitere interessante Forendiskussionen, Rezensionen oder ähnliches aufgefallen sein bin ich da natürlich sehr dran interessiert. Bitte einfach in den Kommentaren posten.

Workshop-Mitschnitte von der HeinzCon und Review des Weltenbandes bei Arkanil

Gleich zwei Links möchte ich den Splittermond-Interessierten heute empfehlen:

Zum einen hat Orkenspalter erste Mitschnitte der Workshops von der Heinzcon veröffentlicht, unter anderem dabei ein Workshop, der einen allgemeinen Überblick zu Splittermond bietet:

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Rezension: Splittermond – die Welt

Rezension: Splittermond – die Welt

Knapp ein Jahr nachdem Splittermond angekündigt wurde, knapp 6 Monate nach Beginn der Beta und 2 Monate nachdem er eigentlich erscheinen sollte habe ich ihn endlich in der Hand: Den Weltenband von Splittermond. Der Band ist in zwei Versionen erschienen: Einer “normalen” Version, die sehr den “Wege” Büchern von DSA ähnelt und einer auf 300 Exemplare limitierten Sonderedition, in Kunstleder eingebunden und mit dem Coverbild der normalen Version als Din A1-Poster.
Beiden Bänden liegt weiterhin eine Weltkarte im DinA1 Format bei, die auf der Rückseite auf DinA2 eine Stadtkarte Iorias, der wichtigsten lorakischen Stadt, sowie eine Weltkarte aus Sicht der Lorakier bietet. Weiterhin findet man sofort wenn man das Buch aufschlägt eine Weltkarte ohne Beschriftungen und auf der letzten Seite eine politische Karte des Kontinents. Dabei wurde zum Glück der Fehler vom Aventurischen Atlas nicht wiederholt: Die Karte ist vollständig und nicht bei der Bindung verschoben oder nicht lesbar.
Das Buch selbst ist in folgende Kapitel unterteilt: Einleitung Der Kosmos von Splittermond Der Kontinent Lorakis im Überblick Die Bewohner von Lorakis Die Regionen (jeweils ein Kapitel für: Dragorea, Die Frostlande, Takasadu, Die Smaragdküste, Arakea, Pash Anar und die Länder am Binnenmeer) Von Portalen und Mondpfaden Die Geschichte von Lorakis Die Sprachen von Lorakis Wissen und Wissenschaft Heere, Flotten, Waffen Unterwegs: Handel und Verkehr in Lorakis
Den größten Teil nehmen dabei selbstverständlich die Beschreibungen der Regionen ein, etwas mehr als 200 der 280 Seiten wurden dafür aufgewendet.

Ein riesiger Kontinent Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, wie riesig Lorakis ist. Ein Vergleich mit DSA sei gestattet: Aventurien hat eine Nord-Süd Ausdehnung von etwa 3.000 Kilometern und eine Ost-West Ausdehnung von etwa 2.000 Kilometern. Lorakis hingegen hat eine Ost-West Ausbreitung von mehr als 10.000 Kilometern und eine Nord-Süd Ausbreitung von fast 8.000 Kilometern. Natürlich ist Masse nicht gleich Klasse und ich war anfangs sehr skeptisch ob sich das Entwicklerteam wirklich in einem Band tiefgehend mit einer so riesigen Welt beschäftigen kann. Aber um es kurz zu machen: Das ist dem Team wirklich umfassend gelungen.
Lorakis selbst ist in mehrere Subkontinente aufgeteilt, wobei Dragorea, Pash Anar und Takasadu die größten sind.

Dragorea erinnert dabei sehr an das mittelalterliche Europa, mit einem großen Kaiserreich in der Mitte (Selenia), mehreren kleinen Reichen (Midstad, Patalis, Winholt, Nyrdfing) und in den Randgebieten etwas exotischeren Kulturen, wie das Zwergenreich Westergrom, das von der Zivilisation durch das Unreich getrennt ist, Zwingard mit Wüstenwikingern, die Dragorea vor den Orks beschützen, sowie Tir Durghachan im Norden, wo die Bewohner in engem Kontakt mit Feen und ähnlichen Wesen stehen.

Pash Anar hingegen ist ein orientalisches Setting. Es wird beherrscht vom riesigen Reich Farukan. Im Süden des Subkontinents gibt es eine große Wüste. Farukan ist interessanterweise das Reich, dem am meisten Bedeutung im Weltenband zugewiesen wird, da jede Provinz des Reiches einen eigenen Abschnitt bekommen hat. Dies liegt aber natürlich sowohl an der Größe des Reiches, als auch an den ziemlich großen kulturellen Unterschieden, die Farukan zu bieten hat.

Takasadu wiederrum ist ein fernöstliches Setting, das insbesondere von den zwei sehr unterschiedlichen Reichen Zhoujiang und Kintai dominiert wird. Zhoujiang erinnert an ein chinesisches Setting mit einer kindlichen Kaiserin, die durch einen Militärputsch in ein Klosterexil getrieben wurde und halbkriminellen Triaden, die den Ostteil des Reiches beherrschen. Kintai wiederrum lehnt sich an Japan an. Das Reich, in dem nahezu nur Alben das Sagen haben, wird von einer lebenden Göttin beherrscht, während die restlichen Rassen (Menschen, Zwerge, Gnome und Varge) nur in der Mittel- und Unterschicht zu finden sind.

Ergänzt werden die Subkontinente durch einige weitere Gebiete, wie die Smaragküste (früher auch mal Exotenküste genannt) und die Frostlande. Auch in diesen Gebieten finden sich sehr vielseitige Kulturen, wie die Frynjord, Eiszwerge mit durchaus piratischen Veranlagungen im äußersten Norden und die Afali, ein vor einem drohenden Unheil geflohenes Volk, das auf großen Schiffsstädten lebt und die Dämmeralben, ein sich im Niedergang befindliches Volk von im Dschungel lebenden Alben.

Die verschiedenen Kulturen wurden dabei sehr angenehm miteinander vernetzt und man hat das Gefühl, dass die Welt wirklich (für Rollenspielverhältnisse) organisch gewachsen ist. Ich hatte zumindest bei keiner Kultur das Gefühl, dass sie künstlich an einem Ort gelandet ist. Alle in der Nähe befindlichen Kulturen haben eine gemeinsame Geschichte, wodurch selbst entfernteste Orte in Lorakis über diverse Ecken miteinander zusammen hängen. Genau so und nicht anders sollte eine Welt aussehen.

Im Schnitt bekommt jede Kultur drei Seiten Text, wobei dazu ein Übersichtskasten gehört, eine kurze Einleitung in die Kultur, dann eine geografische Beschreibung, eine längere Abhandlung über die Kultur und schlussendlich eine Zusammenfassung der Geschichte. Das alles wirkt aber nicht künstlich verknappt, sondern gibt genug Informationen um für Spielleiter tiefgreifende Geschichten erzählen zu können ohne zu einschränkend zu wirken. Für das Kaiserreich Selenia wurde auch schon ein Regionalband angekündigt.

Sehr schön: In jeder Kultur und damit in jeder Region gibt es “weiße Flecken”, die garantiert in der fortlaufenden Geschichte keine Rolle mehr spielen werden. So haben Spielleiter sehr viele Orte die sie mit Leben füllen können ohne Gefahr zu laufen, dass diese Orte in einem Abenteuer ganz anders beschrieben werden oder dass es dort größere Umwälzungen gibt.

Kontinent der tausend Götter
Was im Forum zumindest für Diskussionen gesorgt hat ist die Tatsache, dass eigentlich alle Kulturen ihre eigenen Götter haben. Wirklich kulturübergreifende Götter gibt es kaum, weshalb im Anhang auch etwas mehr als 120 Götter kurz beschrieben wurden. Ich persönlich finde das etwas viel und denke, dass hier weniger mehr gewesen wäre. Ich kann aber verstehen, dass man sich in diesem Punkt von DSA absetzen wollte und das ist wohl auf jeden Fall gelungen. Leider konnte der Band noch nicht tiefer auf lorakische Religionen eingehen, aber ein Band über Götter wurde bereits angekündigt. So lange genügen aber auch die Beschreibungen, die bei den einzelnen Kulturen zu finden sind.

Was gefällt?
Wie schon erwähnt gefällt mir die Vielzahl der Kulturen, die trotzdem wie durch ein großes Netz zusammen gehalten werden, sehr gut. Keine Kultur steht für sich alleine da, sondern alle haben irgendwie Kontakt. Auch die Idee mit den Mondportalen gefällt mir gut. Durch Lorakis ziehen sich 5 Portalwege, die das Reisen erleichtern (und es ermöglichen auch mal schnell riesige Entfernungen zurückzulegen), wobei der Weg nicht immer ganz ungefährlich ist. Das erklärt auch, warum das europäisch anmutende Kaiserreich Selenia in Kontakt mit dem chinesisch anmutenden (ex)Kaiserreich Zhoujiang steht.

Die exotischen Punkte der Welt gefallen mir sehr gut. Neben den bereits oben erwähnten gibt es noch viele andere tolle Gegenden. Außerdem soll es angeblich ein Netz von unterirdischen Höhlen und Regionen geben, in dem sich noch nicht entdeckte Nationen und Völker befinden könnten. Auch bieten viele Beschreibungen in den Büchern tolle Ansätze für Abenteuer. Das Lektorat hat wirklich gute Arbeit geleistet. Zwar gibt es im Band einige Fehler, das habe ich aber in anderen Rollenspielen schon bedeutend schlimmer gesehen. Die Zeichnungen sind wirklich absolute Spitze. Das Buch ist komplett in Farbe gedruckt und dabei sind einige der schönsten Zeichnungen, die ich im Rollenspielbereich je gesehen habe. Hut ab dafür!

Was gefällt nicht?
Ich habe immer noch meine Probleme mit den vielen Göttern. Eventuell gewöhne ich mich dran, aber ein paar weniger hätten wirklich nicht geschadet. Die geografischen Einleitungen bei jeder Kultur in Verbindung mit den geografischen Einordnungen am Anfang des Buches. Da bei jeder Region auch Karten dabei sind hätte man das meiner Meinung nach viel kürzer machen können. Aber das ist zugegeben Meckern auf wirklich hohem Niveau.

Fazit
Splittermond ist gestartet. Und wie! In meinen diversen Jahren Rollenspielerfahrung habe ich noch keine Weltenbeschreibung gelesen, die so durchdacht, organisch und interessant war wie diese. Gerade im deutschen Raum hebt sich die Qualität von DSA und auch von Midgard sehr ab. Wer Splittermond anfangs noch als zu ambitioniert bezeichnet hat dürfte zumindest jetzt eines Besseren belehrt worden sein. Natürlich muss sich Splittermond auch am wohl Ende April erscheinenden Regelband messen lassen. Mit dem Weltenband wurde jedoch ein wirklich runder Aufschlag gemacht, der treffsicher verwandelt wurde.

Bewertung 10 Mondsplitter waren drin. Selbst, wenn ich die vielen Götter und die geografischen Beschreibungen stark gewichten würde reicht es nicht aus um weniger als die Maximalwertung zu vergeben. Mir ist zwar klar, dass ich damit bei der ersten Rezension bereits die Latte enorm hoch lege, aber weniger wäre für das Werk auch wirklich nicht angemessen.

Deshalb: 10/10 Mondsplitter.

Sowohl der Weltenband, als auch der noch zu erscheinende Regelband können versandkostenfrei im Shop des Uhrwerk-Verlags bestellt werden.

Datum der Veröffentlichung des Weltenbandes: 6. März. Erste Bilder bereits im Internet

So schnell kann es gehen. Viel früher als erwartet wird der Weltenband bereits vor der Heinzvon(7. bis 9. März) veröffentlicht werden. Wie auf Splittermond.de berichtet wird werden die Bücher auch bereits so rausgeschickt, dass sämtliche Vorbesteller sie bereits am Donnerstag haben sollten. Also mit ein bisschen Glück könnte das Buch auch schon am Mittwoch im Briefkasten sein.

Währenddessen scheint ein Bekannter der Splittermond-Redakteure bereits im Besitz des Weltenbandes zu sein und postet fleißig Photos und Eindrücke.

Ich werde wahrscheinlich erst nach dem kommenden Wochenende ein Review schreiben können. Spannend wird es aber auf jeden Fall die allererste Splittermondpublikation in den Händen zu halten.

Wer den Weltenband jetzt noch bestellen möchte kann dies auf der Seite des Uhrwerk-Verlags machen. Auch die limitierte Version in Kunstleder ist immer noch erhältlich.

Und weiter geht’s

Zuerst einmal ein dickes Sorry! Sorry dafür, dass ich hier so lange nichts geschrieben habe. Dafür gab es zwei Gründe: Zum einen die Splittermond-Beta, die unter einer NDA lief, zum anderen habe ich im Oktober mein schriftliches Staatsexamen geschrieben. Die dazugehörgie mündliche Prüfung findet im Februar statt.

Doch spätestens mit der Veröffentlichung des Weltenbandes wird es hier auch wieder aktiv weiter gehen.

Deshalb suche ich für das Projekt Redakteure, die Lust haben sich hier aktiv zu engagieren.

Es steht euch vollkommen frei worüber ihr schreibt, wobei ich langfristig eine Art Redaktionsplan einführen möchte, nur um sicherzustellen, dass nicht zwei Artikel zum gleichen Thema erscheinen. Das wird aber höchstwahrscheinlich nur Rezensionen betreffen.

Toll wär es, wenn ihr einen Artikel pro Monat schreiben könntet, aber Pflicht ist das natürlich nicht.

Bitte schreibt eure Bewerbungen an admin@splittertraeger.de, ich werde euch dann im Laufe des Februars antworten.

Ein paar Gedanken zu DSA5

DSA ist nicht Splittermond. Die Diskussion hatten wir ja schon letzte Woche. Trotzdem wird sich Splittermond wahrscheinlich bis zum Ende aller Tage mit DSA vergleichen müssen. Zu sehr verwoben sind die Autoren, die Spieler und der Verlag mit DSA.

Nun wurde also DSA5 angekündigt. Und irgendwie… bleibt wohl alles beim alten. Warum sollte man auch etwas ändern, was gut läuft? Never change a running system scheint auch bei DSA-Autoren durchaus gebräuchlich zu sein. Dieses Sprichwort gilt aber nur, wenn ein System läuft. Was bei DSA einfach nicht mehr der Fall ist. Das mag hart klingen, aber so ist es leider. Grundsätzlich hat Arkanil schon vieles gesagt, aber ein bisschen möchte ich trotzdem noch hinzufügen.

Als ich damals angefangen habe mich für DSA zu interessieren war ich Feuer und Flamme. Die ganze Welt klang toll. Die 12 Götter, viele Bösewichte, eine tolle, schön ausgearbeitete Welt und viele Abenteuer. Ich habe vorher nur White-Wolf Systeme(vor allem neue World of Darkness und Exalted 2nd Edition) gespielt und DSA klang einfach wirklich spannend. Doch nachdem ich mich tiefer in das System gelesen hatte und anfing zu leiten wurde ich doch sehr schnell ernüchtert. Viel zu komplex die Regeln, das Magiesystem extrem komplex und die Kämpfe dauerten ewig(nicht zu vergessen, dass man als Spielleiter an wirklich, wirklich viel denken musste). (Continued)

Splittermond ist nicht DSA

Dieser Blogartikel ist gewissermaßen eine Replik auf diesen Artikel von Arkanil oder zumindest auf den Teil, der die DSA-Fokussierung von Splittermond kritisiert.

Als ich vor einigen Monaten auf Splittermond gestoßen bin(ich meine über einen Link im DSA4forum) war ich Feuer und Flamme. Schon vorher ließ meine Lust auf DSA spürbar nach. Der Metaplot ging meiner Meinung nach nicht wirklich vorwärts, ein Großteil der neueren Publikationen gefiehl mir nicht und die fehlende Kommunikation der Redaktion mit der Community tat ihr übriges. Ich wäre wohl vollends zu White-Wolf Systemen gewechselt, wenn ich damals nicht auf Splittermond gestoßen wäre. Und auf den ersten Blick wirkte das System wirklich wie eine gute Version von DSA.

Es gibt einen Metaplot, es ist eine klassische EDO(Elves, Dwarfes, Orcs) Welt und ein großteil der Autorenschaft wurde aus den Reihen ehemaliger DSA-Autoren gecastet. (Continued)

Der Goldene Kompass (eine Splittermond Fanarbeit) – gespielt und rezensiert

Gleich mal vorweg: Ich war im Vorfeld ehrlich gesagt etwas skeptisch, was dieses „Fan“abenteuer betrifft. Auf jeden Fall könnte ich persönlich mir nur sehr schwer vorstellen, ein Abenteuer für ein Rollenspiel (respektive den Schnellstarter dazu) zu schreiben, für das ich im Vorfeld Worte wie „das System ist Mist“, „Splittermond ist jetzt schon Makulatur“ und „In die Tonne klopfen“ verwendet hatte. Aber diese früheren Aussagen des Autors habe ich einfach mal außen vor gelassen und mich auf das Spielerlebnis selbst konzentriert.

So habe ich also an den letzten beiden Freitagen das Abenteuer „Der Goldene Kompass“ geleitet. Meine 3 Mitspieler haben die Rollen von Arrou, Keira und Tiai verkörpert. Mit denselben Personen (plus einem weiteren Spieler, der diesmal nicht dabei war) hatte ich auch bereits „Die Bestie von Krahorst“ und „Nacht über Tannhag“ gespielt. Wir hatten definitiv auf weite Strecken eine launige Zeit mit dem Abenteuer – und das ist doch schon einmal die halbe Miete. Was die Dauer betrifft, haben wir insgesamt ca. 9 Stunden gespielt (reine Nettospielzeit, aufgeteilt auf 2 Abende).
Wer weniger Wert darauf legt, Situationen und Gespräche auszuspielen und öfter einfach nur die Würfel entscheiden lässt, ohne viele Worte zu finden, der benötigt möglicherweise nur die Hälfte der Zeit. Schön fand ich übrigens, dass es eine Abwechslung zu den anderen beiden bisher veröffentlichten Splittermond-Abenteuern gab, die in einem eher abgegrenzt wirkenden Bereich ohne buntem Treiben und Menschenmengen angesiedelt waren. (Continued)

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